Talsperrengrund - Einige Impressionen
aus alter und heutiger Zeit...

Ein Ausblick vom Rathausturm auf die damalige Uferstraße. Die Karte lief am 8. Juni 1903.
Schon damals unter Bäumen verdeckt, verläuft die Straße in einem Anstieg Richtung Stadtgut und Talsperrenmauer.

Ein Blick in die Uferstraße um 1910.

Zur Orientierung: Das markante Fachwerkgebäude rechts ist das ehemalige Wieland-Gut. Heute ist hier die “Auto Schwebe GbR” in der Hausnummer 21.

Im Vordergrund auch recht deutlich zu erkennen der leichte Anstieg der Straße zur Einmündung Altenhainer Allee, wie wir ihn auch heute noch vorfinden.

Ein Ausblick zum anderen Ende der Straße, von der Altenhainer Allee herab fotografiert. Rechter Hand das ehemalige Stadtgut. Eine Diaaufnahme wohl Mitte/Ende der 1950er Jahre.
(Foto: Haus & Grund Einsiedel)

Zwei Ansichten eines Teils des Talsperrengrundes vom Rathausturm aus fotografiert. Links Spätsommer 2004, rechts Januar 2005.
(Fotos: Peter Hollstein)
 

Am Wege nach der Thalsperre

Die drei nachfolgenden Fotos zeigen uns den Zwönitzlauf neben dem Talsperrengrund, der hier linker Hand verläuft und nicht im Bild zu sehen ist.

 

 

Diese alte Lithographie hat einen längeren Weg hinter sich.
Am 25. September 1909 wurde sie in Einsiedel aufgegeben. Ziel war eine Tuchfabrik in Azuga in Rumänien, wo sie bereits zwei Tage später eintraf. Nun ist sie wieder zu ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt.

 

Eine Diaaufnahme aus den 1950er Jahren von “etwas weiter hinten”. Wir sehen die sogenannte “Hahnbrücke”, eine Fußgängerbrücke zwischen Talsperrengrund und Einsiedler Hauptstraße über das sogenannte “Hahngässchen”. Von der Hahnbrücke aus wurden die beiden Aufnahmen oben links und rechts aus aufgenommen, darum ist sie dort nicht sichtbar.
(Foto: Wolfgang Röhr)

 

12. Mai 2005.
Auf allen drei Fotos sehen wir im Hintergrund die Kirche, links mit der alten Turmhaube, in der Mitte in Folge der Kriegszerstörungen mit Notdach und oben mit der Turmhaube, wie wir sie heute kennen.
Das Haus mittig in Verlängerung der Zwönitz ist das Gebäude Einsiedler Hauptstraße 83.

 


Nachfolgend nun noch einige wenige Impressionen, wie sich das Ortsbild oftmals auch in kleinen Teilen verändert.
Das ist jetzt hier nichts Weltbewegendes und hat nur bedingt mit dem Talsperrengrund zu tun. Indes; wo soll ich’s einfügen, wenn nicht hier?
 

Wir lesen dazu die Pressemitteilung 25 der Stadt Chemnitz vom 10. Januar 2007:

Pressemitteilung der Stadt ChemnitzInformation aus dem Tiefbauamt:
Erforderliche Baumfällungen im Böschungsbereich der Zwönitz

Zur Sicherung einer schadhaften und bereits teilweise eingestürzten Uferstützmauer ist die Fällung von einem Ahornbaum und zwei Erlen (Durchmesser 0,30 bis 0,50 m, Höhe 20 - 25 m) im Böschungsbereich der Zwönitz an der Straße Talsperrengrund in Chemnitz OT Einsiedel erforderlich.
Die Straße Talsperrengrund wird im Bereich des Hauses 9 durch eine Uferstützmauer (trockengesetzte Natursteinmauer) zur Zwönitz hin gesichert. Die Entfernung der Straße beträgt zum Fluss nur 2,50 Meter mit einem Höhenunterschied zur Mittelwasserführung von 4,20 m.
Durch Hinterspülung und Erddruck am Hang ist die Uferstützmauer auf einer Länge von ca. 16 Metern eingestürzt. Ober- und Unterstrom befinden sich noch Restteile der „alten“ Stützmauer, auf der im unmittelbaren Böschungsbereich große Bäume (20 –25 Meter hoch) stehen. Durch das zerstörte Mauergefüge ist auch die Standsicherheit dieser Bäume beeinträchtigt.
Es besteht Anlass zur Annahme, dass durch die Kipplast der Bäume auch noch die restlichen Teile der Uferstützmauer einstürzen.
Um eine Gefährdung für die Straße Talsperrengrund und die umliegenden Gebäude abzuwenden, ist es zwingend erforderlich die Bäume zu fällen. Weiterhin soll mit der Fällung erreicht werden, dass bis zur Erneuerung der Uferstützmauer (geplant im Haushalt 2007) das noch vorhandene Mauerwerk den Böschungsbereich und die Straße Talsperrengrund sichert und somit eine Gefährdung des Straßenbereiches abgewendet wird.
Die Baumfällung ist vom 15.01. – 18.01.2007 vorgesehen.

Pressestelle
Stadt Chemnitz
 

Und wenn wir uns diese Stelle am 14. Januar 2007 einmal anschauen, dann erkennen wir, dass die veröffentlichte Beschreibung mit den tatsächlichen Gegebenheiten wirklich übereinstimmt.

27. Oktober 2007

 

19. November 2007

 

9. Juni 2008

 

20. September 2009...

...die Natur hat sich einen Teil des Terrains zurück geholt.

 

 

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